Reguläre Samen
Männliche und weibliche Pflanzen im natürlichen Verhältnis – die Grundlage für eigene Kreuzungen.
Die Wahl für Züchter. Du brauchst beide Geschlechter, wenn du Pollen gewinnen und eigene Samen produzieren willst.
- Unveränderte Genetik für eigene Kreuzungen
- Etwa die Hälfte männlich – Platz zum Aussortieren nötig
- Stabile Mutterpflanzen für Stecklinge
- Neutrale Verpackung, DHL in 2–5 Werktagen
Reguläre Samen sind unbehandelt: etwa die Hälfte wird männlich, die andere weiblich. Für den reinen Konsumanbau ist das ein Nachteil, weil du Männchen erkennen und entfernen musst, bevor sie bestäuben.
Für Züchter ist genau das der Zweck. Nur mit männlichen Pflanzen bekommst du Pollen, und nur mit Pollen eigene Samen. Dazu kommt, dass die Genetik unverändert weitergegeben wird – das macht reguläre Samen zur Basis jeder eigenen Linie.
Passt nicht?
Feminisiert ist richtig, wenn du ernten und nicht züchten willst.
Autoflowering ist für den ersten Grow der einfachste Weg.
Reguläre Samen im Sortiment
So läuft ein regulärer Grow ab
Vier Phasen, und in der dritten fällt die Entscheidung: welche Pflanze bleibt, welche kommt raus.
Die Zeitangaben sind Richtwerte. Die genaue Blütezeit steht bei jeder Sorte in der Produktbeschreibung.
Woche 1
Keimen
Mehr Samen ansetzen als du Pflanzen brauchst. Etwa die Hälfte wird männlich, das musst du einplanen.
Woche 2–6
Vorkultur
18 Stunden Licht. Hier zeigt sich noch nichts vom Geschlecht — Geduld ist der Teil, den Züchter am längsten lernen.
Nach Umstellung
Geschlecht zeigt sich
Ein bis zwei Wochen nach der Umstellung auf 12/12. Männchen bilden Pollensäcke, Weibchen Blütenkelche. Jetzt trennen — oder gezielt bestäuben.
+ 8–11 Wochen
Ernte oder Samen
Unbestäubte Weibchen liefern Blüten, bestäubte reife Samen. Beides aus demselben Durchlauf ist möglich, wenn du sie räumlich trennst.
Wichtig
Pollen ist feinstaubig und hält sich hartnäckig. Ein einziges übersehenes Männchen bestäubt den ganzen Raum, und alle Blüten setzen Samen an. Wer nicht züchten will, braucht entweder einen zweiten Raum oder feminisierte Samen.
Alle Pflanz- und Pflegehinweise findest du detailliert auf den jeweiligen Produktseiten.
Regulär oder feminisiert?
| Vergleich | Regulär | Feminisiert |
|---|---|---|
| Geschlecht | Etwa 50 % männlich, 50 % weiblich | Nahezu ausschließlich weiblich |
| Aussortieren | Nötig, ein bis zwei Wochen nach Umstellung | Entfällt |
| Nutzbarer Platz | Rund die Hälfte fällt weg | Jede Pflanze trägt |
| Eigene Samen | Möglich, dafür gemacht | Nicht vorgesehen |
| Mutterpflanzen | Sehr stabil, gut für Stecklinge | Möglich |
| Passt zu | Züchten, Kreuzen, eigene Linien | Ertrag ohne Umwege |
Passende Technik für Züchter
Wer selbst kreuzt, braucht Platz zum Trennen: ein zweites Zelt für die Männchen oder wenigstens einen abgeschlossenen Bereich. Dazu ein Zelt mit dichtem Reißverschluss, damit kein Pollen wandert.
Häufige Fragen zu regulären Samen
Wann erkenne ich, ob eine Pflanze männlich ist?
Ein bis zwei Wochen nach der Umstellung auf 12/12. Männchen bilden an den Astgabeln kleine runde Pollensäcke, Weibchen spitze Kelche mit weißen Härchen. Bei Unsicherheit noch ein paar Tage warten — solange sich die Säcke nicht öffnen, passiert nichts.
Wie viele Samen sollte ich ansetzen?
Etwa doppelt so viele, wie du Pflanzen ernten willst. Bei drei erlaubten Pflanzen heißt das: sechs ansetzen, aussortieren und auf drei weibliche reduzieren.
Warum nutzen Züchter reguläre Samen?
Weil nur männliche Pflanzen Pollen liefern und die Genetik unverändert weitergegeben wird. Feminisierte Samen sind auf Ertrag gezüchtet, nicht auf Weitergabe — für eigene Linien brauchst du beide Geschlechter.
Muss ich Männchen sofort entfernen?
Bevor sich die Pollensäcke öffnen, ja. Danach ist der Raum bestäubt und alle Blüten setzen Samen an. Wer züchtet, stellt die Männchen stattdessen getrennt auf und bestäubt gezielt.
Sind reguläre Samen schwieriger im Anbau?
Der Anbau selbst ist gleich. Der Unterschied liegt im Platz und in der Aufmerksamkeit: du brauchst mehr Pflanzen für dasselbe Ergebnis und musst zum richtigen Zeitpunkt hinschauen.
Gibt es reguläre Autoflowering-Samen?
Ja, sie sind aber fast ausschließlich für Züchter interessant, die autoflowering Linien weiterentwickeln. Bei jedem Artikel steht die Ausführung in der Beschreibung.
Reguläre Samen kaufen
Reguläre Samen sind unbehandelt und ergeben männliche wie weibliche Pflanzen im natürlichen Verhältnis. Damit gibt die Genetik unverändert weiter, was sie kann — die Voraussetzung, wenn du selbst kreuzen und eigene Samen gewinnen willst. Bei Alvar Flame findest du reguläre Sorten von Zecret Flavorz, high4life und Black Forest Seeds, jeweils mit Blütezeit, THC-Angabe und Herkunft in der Beschreibung.
Planen solltest du mit rund der doppelten Anzahl Pflanzen, weil etwa die Hälfte männlich wird. Für den reinen Konsumanbau sind feminisierte Sorten deshalb der kürzere Weg.
Beratung vor dem Kauf
Welche Linie sich zum Kreuzen lohnt, hängt davon ab, was du erreichen willst. Schreib uns per WhatsApp, Telegram oder E-Mail — wir gehen das mit dir durch.
Reguläre Sorten von Breedern, die wir nicht im Shop führen, besorgen wir auf Anfrage zum Preis des Breeders, ohne Zuschlag und ohne Mindestmenge.
Hinweis
Der private Eigenanbau ist in Deutschland Erwachsenen unter den Bedingungen des Konsumcannabisgesetzes gestattet, insbesondere begrenzt auf drei Pflanzen je volljährige Person eines Haushalts. In anderen Ländern gelten abweichende Bestimmungen — bitte informiere dich über die für dich geltende Rechtslage.
Abgabe nur an Erwachsene. Die angegebenen THC- und CBD-Werte sind Angaben der Breeder und beschreiben das Potenzial der Genetik; die tatsächlichen Werte hängen von den Anbaubedingungen ab.